mardi 2 septembre 2014

BRASILIEN, LAND DER ZUKUNFT


BRASILIEN, LAND DER ZUKUNFT

       In den USA bekam ich plötzlich Lust, als ich den Sieg von den mit Brasilien alliierten afrikanischen Ländern erfuhr, dieses südamerikanische Land besser kennenzulernen.   Tatsächlich ist Brasilien die 7. ökonomische Weltstärke, und hat ausserdem vor kurzem den 4. besten Platz in der Weltproduktion der Baumwolle gewonnen (vor dem Pakistan).
 Ich fragte mich also, wie dieses riesige Land, das mehr als 15. Mal grösser als Frankreich ist, seinen Handel mit der 1. Textilfaser der Welt organisiert.




DIE NEULICHE ENTWICKLUNG DER BAUMWOLLE

Der Führer, mit wem ich Brasilien besuchen werde, der auch mein Dolmetscher sein wird, erzählt mir ein bisschen die Geschichte der Baumwolle in seinem Land. Dank seiner Erklärungen stelle ich schnell fest, dass die Entwicklung der Baumwollherstellung in Brasilien  relativ neu ist.
      Sie hat in der Nähe von der Stadt Sao Paulo (damalige ökonomische Hauptstadt) angefangen,   nach Indien und Nordamerika, und hat im 19. Jahrhundert an den Spannungen der Länder Europas gelitten, deshalb -unter anderem-  hat sie es ursprünglich nicht geschaffen, im Welthandel der Baumwolle seinen Platz zu nehmen. 

     Mehrere Fakten werden aber diese Lage verändern : 
    Erstens  verbreiten sich allmählich die Landwirte mehr nach dem Westzentren des Landes, insbesondere im touristischen Mato Grosso. 
            Vor circa 35 Jahren beginnen sie  wirklich (am meisten mit illegalen Platzbesetzungen), Territorien zu roden, parallel zu der agrarischen Revolution, und zahlreiche Farmen für die Kultur von Sojen, Maïs, Sorgho oder Baumwolle  entstehen; Die Grenzen der agrarischen Gebiete vebreitet sich immer mehr, sowohl in den Savanen als auch in den Wäldern. 


Karte des Staates von Mato Grosso in Brasilien (roter Teil)

Die Pioniere benutzen dort die Vorteile ihres Landes : 
                                       - ein optimales Klima, das beifällig für die Baumwolle ist (zB mit der Nähe des "Pantanal", das viel Wasser versichert) 
                                        - eine fast unendliche Bodenfläche, die sie immer weiter für ihre Kulturen einrichten werden. Nach der Meinung vom Direktor einer grossen agrarischen Kooperative Dilvo Grolli ist nämlich Brasilien "ein von den letzten grossen Ländern der Welt, die über zehntausende disponibele Hektare für die Landwirtschaft noch verfügen".
Quelle : http://www.lefigaro.fr/environnement/2010/02/24/01029-20100224ARTFIG00529-le-bresil-fait-le-pari-des-biotechnologies-.php 





Baumwollpflanzung in Novam Mutum in Mato Grosso
Quelle : http://confins.revues.org/6213 

     Ausserdem fängt in den 1950er Jahren  die brasilianische Regierung an, verschiedene Entscheidungen zu treffen, um die Pflanzenkultur des "weissen Goldes" zu unterstützen :   obwohl Brasilien keine grosse Rolle in der Vergangenheit durch die Baumwolle gespielt hat, bestätigt dieses Land seinen Willen, in die Zukunft der Welt einzutreten.




DIE AKTUELLE BAUMWOLLHERSTELLUNG : eine nationale Herausforderung

      Nach der Analyse der allgemeinen ökonomischen Verspätung Brasiliens von Experten der Commision économique pour l'Amérique latine et les Caraïbes in den 1950er, versteht das Land, dass er seine Wirtschaft verstärken müsste. Aber mit dem demographischen Wachstum und der Steigerung des Niveauverbrauchs pro Individuum wird diese Intensivierung eine Notwendigkeit. Inklusive die Baumwolleproduktion.
         Verschiedene Reformen werden deswegen eingesetzt, welche die aktuellen Prinzipien der brasilianischen Landwirtschaft darstellen.


   1) Die Mechanisierung
    --> Verschwindung der Pflüge, Modernisierung vom ganzen Materiel für die Steigerug der Leistungen ; Benutzung von Lastern und riesigen Maschinen




"Une agriculture hautement mécanisée : récolte du coton dans le Mato Grosso"
Cliché : Patricio Mendez del Villar, août 2009 
Quelle : http://geoconfluences.ens-lyon.fr/doc/etpays/Bresil/BresilScient7.htm



      2) Die Benutzung der landwirtschaftlichen Forschung
-  die Brasilianer machen Experimente, um bessere Lösungen für die Baumwollekultur zu finden (mehr künstliche Wälder oder Bewässerungen zB)
 -  l'Embrapa ( Entreprise brésilienne de recherche agricole ) führt eine sehr dynamische Kooperationspolitik mit allen Forschungsinstituten.  



       3) Die Benutzung der Biotechnologie (GVO/OGM) seit ~15Jahren
 - 2008 ist die GV-Kultur in Brasilien die 3. Grösste der Welt, nach den USA und Argentina, informiert das  CIB (comité d'informations sur les biotechnologies)
Quelle : http://www.lefigaro.fr/environnement/2010/02/24/01029-20100224ARTFIG00529-le-bresil-fait-le-pari-des-biotechnologies-.php





WELT-PRODUKTION und -EXPORTATION

   Dank all dieser Entscheidungen steigt die brasiliane Produktion (lila Farbe auf dem Foto unter dem Abschnitt) deutlich,  was die von der Regierung gewünschte Entwicklung bestätigt. Und diese  Entwicklung Brasiliens ist sogar so stark, dass diese Zahlen  nicht mehr stimmen : Brasil steigt jetzt über Pakistan.


Entwicklung der Welt- und nationale produktion der Hauptländer zwischen 1980 und 2009 
(in Tonnenmillionen)


Quelle: Secrétariat de la CNUCED d'après les statistiques du Comité consultatif international du coton (CCIC)


     Ausserdem ist der Platz Brasiliens auf dem Exportationswelthandel relativ ähnlich wie seinen Platz in der Weltproduktion (5% der Weltexporte  sowie ungefähr 5% der Weltproduktion). Da kann man die ICRSD zitieren :  "Le Brésil, l’Inde et l’Ouzbékistan exportent assez pour avoir une incidence éventuelle sur les prix mondiaux du coton." 
Quelle : http://www.ictsd.org/downloads/2013/06/coton-evolution-de-la-production-mondiale-son-commerce-et-sa-politique.pdf




DIE SCHWÄCHEN 
DER BRASILIANISCHEN BAUMWOLLELANDWIRTSCHAFT



Die internationale Konkurrenz

  - lange musste Brasilien gegen eine ungerechte Politik in den USA kämpfen. Die Brasilianer vereinigten sich also mit den afrikanischen Ländern und die Subventionen des Staates wurden von der OMC verboten
- "Wir befürchten nicht China" : Brasilien plant, mit China Konkurrenz zu machen, obwohl China immer mehr Platz auf dem Welthandel der Baumwolle nimmt (1. Land der Exporte, 1. Land für seine Produktion). Diese Behauptungen scheinen deswegen schwer zu akzeptieren.


Eine soziale Kluft

 Diese Mechanisierung, die den Unternehmen hilft, um über immer grössere Territorien zu kultivieren (durchschnittlich 7000 Hektar/pro Pflanzung), ist in der Tat nachteilig für die familiale Landwirtschaft, die viel kleiner und also viel schwächer ist : sie finden keine Rentabilität mehr in ihren Aktivitäten.




Quelle : http://www.taygra.fr/coton-ecologique-bio-couleur-naturelle-taygra-bresil.html


Schwere Arbeitsbedingungen

Die brasilianische Landwirtschaft beruht auf einer ständigen Anstrengung der Arbeiter, die durchschnittlich 60 Stunden pro Woche, sogar 90St/Woche während der Ernte arbeiten, und das für nur 600€/Monat im Allgemeinen. 


Die ökologische Gefahr 

      - Entwaldung : Mit der unendlichen neuen Pflanzungen wird die Entwaldung der brasilianischen Territorien allgemeinschädigend für die Erde. Der Amazonienwald ist ein Hauptort für die Umwelt und seine Zerstörung führt u.a. zu der Fragestellung der Schaffung von O2 und zu der Verschwindung von Tierarten.
      Es gibt also eine grosse Debatte zwischen Brasilien, das seine Macht durch die Gebiete Amazoniens nicht verlieren will, und den anderen Ländern, die ein tödliches Verhalten kritisieren.  

{bald eine Video von einer Interview eines Vertreters der Opposition gegen die Zerstörung der Gebiete im Norden von Mato Grosso !}


Kultivierte Gebiete in der Mitte von Mato Grosso


Quelle : http://www.terresacree.org/actualites/3092/actualite-une-nouvelle-espece-de-singe-decouverte-en-amazonie-75057?filtre=recherche 

- die GVO ( gentechnisch veränderte Organismen ) : "Es gibt Wirtschaftler in der ganzen Welt, die von dieser Technologie nicht wollten." behauptet Edilson Paiva. Nach seiner Meinung sind die GV-Baumwollen (seit 2006 erlaubt) völlig ausser Gefahr dank der zahlreichen Kontrollen. Es kann aber trotzdem Risiken geben, weil diese Art Landwirtschaft nie total unter Kontrolle ist, und die schnelle Entwicklung der GVO in Brasilien ist vielleicht verfrüht.
Quelle : http://www.monsanto.com/global/fr/actualites/pages/cultures-de-soja-coton-et-mais-ogm-au-bresil.aspx

        

          Schliesslich ist auf jeden Fall Brasilien ein Land, das seine Prioritäten für eine sehr schnelle Entwicklung hält, nicht nur im Gebiet der Baumwolle sondern in seiner ganzen Politik. Welchen Preis werden aber die Brasilianer und die Umwelt dafür kosten ?



samedi 30 août 2014

Die Baumwolle in Usbekistan : zwischen Reichtum und Krise


Die Baumwolle in Usbekistan : 

zwischen Reichtum und Krise


          Meine nächste Etappe ist Usbekistan. Dieses Land von Zentralasien nimmt einen großen Platz in den Weltaustauschen der Baumwolle ein. Aber was ist eigentlich der Platz von Usbekistan und was ist seine Rolle ?


Ein kleiner Rückblick in die Geschichte : die UdSSR 

und die Kolchosen

          Usbekistan war früher eine Republik der UdSSR. Moskau hat seinen Republiken von Zentralasien befehlen,  viele Baumwolle zu produzieren. Das Gebiet der Baumwolle hat also in den 60er Jahren ein massives Wachstum gekannt und das Produktionssystem war die Kolchosen.


Das aktuelle Produktionssystem : die kollektiven Farmen


         Heute ist das System der UdSSR beendet aber das neue System bleibt ähnlich. Der Staat bleibt im Zentrum der Produktion und kontrolliert alles. Die Baumwolle ist in „kollektiven Farmen“ bebaut : der Unterschied mit den Kolchosen ist, dass die Basiseinheit jetzt die Familie ist. Da die Maschinen zu teuer sind, mobilisiert der Staat die Bevölkerung, um die Baumwolle aufzulesen. In der Tat arbeiten die Kinder von 10 Jahren bis 25 Jahren in den Farmen von Mitte September bis zum Ende Oktober (ja sogar bis zum Ende November !). Am Wochenende müssen die Bediensteter auch in den Farmen arbeiten. Es ist also Zwangs- und Kinderarbeit, deshalb protestieren die NGOs gegen die Baumwolle aus Usbekistan.

Usbekisches Kind in einem Baumwollfeld. 2012.


Dann kauft der Staat den Bauern die Baumwolle sehr billig und verkauft sie 2 bis 3 Mal teurer. Der Staat macht also viel Profit für seinen nationalen Haushalt : die Baumwolle stellt 40 der Staatseinnahmen dar.

Schema des Systems der Baumwollproduktion und des Baummwollexports



Quelle : Comité consultatif international sur le coton (http://www.unctad.info/fr/Infocomm/Produits-Agricoles/Coton/Filiere/) 







Die Produktion in der Welt :

Usbekistan ist heute der siebte Erzeuger von Baumwolle in der Welt (2010).

Produktionsquantität von Baumwolle von mehreren Ländern in der Welt :






Aber Usbekistan war früher (im Jahre 1980-1981) der dritte Erzeuger von Baumwolle in der Welt. 

Entwicklung der Produktion von Baumwolle für verschiedene Länder

Quelle : ICAC 2006, http://popups.ulg.ac.be/1780-4507/index.php?id=509 



Wie kann man erklären, dass Usbekistan vorher der 3. war und dass er heute nur der 7. ist ?
Man kann auf der folgenden Kurve bemerken, dass Usbekistan weniger als früher produziert : man kann einen Sturz von 25% in 5 Jahren beobachten.


Entwicklung der Produktion von Baumwolle in Usbekistan von 1995 bis 2000







Im Gegensatz zu den anderen Ländern, die mehr produzieren (nur die Produktion von Usbekistan nimmt von 1983 bis 2005 ab) :

Entwicklung der Produktion von Baumwolle für verschiedene Länder
Quelle : ICAC,  http://www.cottonguide.org/cotton-guide/The-World-Cotton-Market/Production-trends/

Wie kann man diesen Sturz erklären ?

Es gibt mehrere Gründen :

  • Reduzierung der Nutzfläche
  • Auslaugung der Erde
  • Knappheit von Düngemitteln Vertilgungsmitteln und Landmaschinen
  • Desorganisation der Arbeit.





Der Weltexport



     Usbekistan ist das 2. Ausfuhrland von Baumwolle in der Welt. Wie kann man das erklären, während er nur der 7. Erzeuger ist ?



     Im Gegensatz zu den anderen Erzeugerländern von Baumwolle, verbraucht Usbekistan nicht viele Baumwolle. Unter den sieben größten Erzeugländern ist Usbekistan das einzige, das nicht zu den sieben größten Verbrauchern gehört. 


Das kann man auf dieser Karte bemerken :

Produktion und Verbrauch von Baumwolle in verschiedenen Ländern


Quelle : Données du CCIC © Club du Sahel et de l’Afrique de l’Ouest / OCDE 2006
http://librairie.immateriel.fr/fr/read_book/9789264055957/e9789264055957_c11



Manche Länder benutzen mehr Baumwolle als was sie produzieren : sie exportieren nicht und müssen importieren. Diese Länder sind z.B. China, Indien, Pakistan, Bräsilien…

Usbekistan lagert wenig als 20% seiner Produktion für seine Textilfabriken und exportiert den Rest.
Deshalb ist Usbekistan das 2. Exportland nach den USA.

Usbekistan hat einen taktischen Platz, um zu exportieren : er ist zwischen China, Indien, Pakistan, Russland und Europa und kann nach diesen verschiedenen Ländern Baumwolle exportieren, wie man kann auf dieser Karte sehen :

Exportströme von Baumwolle in der Welt

Quelle : Base de données Comtrad, Nations Unies (2006)
http://www.memoireonline.com/01/10/3083/Le-coton-et-lhypocrisie-des-pays-riches.html




Die ökologischen Probleme :

          Die usbekische Baumwolle verbraucht viel Wasser und wurde mit den zwei Flüssen Amou-Daria und Syr-Daria durchblutet.

Karte der bewässerten Gebiete in Zentralasien :



Quelle : http://asiecentrale.revues.org/246

           Diese massive Bewässerung legt den Aralsee trocken. Die Fläche dieser See halbiert in 30 Jahre : von 77000 m² bis 33000m².

Man kann diese Trockenlegung auf diese drei Bilder des Aralsees bemerken :

Bilder des Aralsees :






Diese Trockenlegung hat viele schwere Konsequenzen auf die Umwelt.

Video : Die Konsequenzen der Trockenlegung des Aralsees :








Bilanz :











Noël Flantier





Quelle :

Voyage aux pays du coton, Erik Orsenna


Ein Geschenk des Nils in Ägypten

1) Illustre ton article avec des photographies : notamment avec les paysages de champs de coton.
2) Explique historiquement pourquoi l'Egypte a aussi connu un fort développement de la production de coton pendant la Révolution industrielle.
3) Légende bien les documents illustratifs. 
      Jetzt bin ich zum ersten Mal in Ägypten.  Der Tourismus hier ist wirklich interessant aber ich habe ein präzises Ziel : die Baumwollproduktion und ihre Geschichte zu entdecken.

Ich habe schon Informationen über ihre Entwicklung gesucht aber die bessere Methode, um diese Bebauung der Baumwolle zu verstehen, ist es die Leute von Ägypten direkt zu treffen. Eine kommerzielle und kulturelle Bereicherung. Das habe ich herausgefunden.

      Das erste, was mir ins Auge fällt, ist das perfekte Klima für die Baumwollproduktion. Wir sind ja im Oktober, aber die Temperatur bleibt mild. Ungefähr über 38°C und unter 12°C, stoppt das Wachstum der Pflanze. (mal dit)

      Ich beginne meine Reise in Kairo, wo das Museum für die Landwirtschaft und die Baumwolle steht. Hier treffe ich Herrn Mohamed El-Hossainy el-Akkad. Seine Liebe für die Baumwolle ist offensichtlich. Ich besichtige mit ihm das Museum und meine Bewunderung für die Baumwolle wächst bei jeder neuen Entdeckung. Ich habe zum Beispiel entdeckt, wie die erste Baumwollpflanze entdeckt wurde. 1821 besuchte Jumel, ein Wissenschaftler, einen Garten. Er interessierte sich für eine Pflanze und erkannte direkt die Gossypium barbadense. Deweiteren ist sie länger und weicher als der Durchschnitt. Er erkennt : Ägypten entdeckt seine Baumwolle, seine Zukunft. Durch diese neue wirtschaftliche Chancenbereicherung beginnt eine Massenproduktion in ganz Ägypten. Quand ? Sois plus précise dans la date. 



      Herr Mohamed El-Hossainy el-Akkad wies mich zu Herr Empereur . Dieser Herr Empereur ist ein besonderer Archäologe. Er sucht nicht nur Hinweise auf die Vergangenheit, sondern auch die, einer möglichen Renaissance. Außerdem hat er mir erklärt, dass Ägypten, während der Bürgerkriege in den USA, einer der Hauptakteure der Weltbaumwollexporte war. In den 20er erfuhr Ägypten Hoch- und Tiefpunkte.




      Heute ist die Baumwollproduktion niedriger denn je. 2007/2008 sinkt die Produktion um 54% in einem Jahr. Jedoch hat Herr Empereur nie die Hoffnung verloren. Er hat sein Vertrauen in der ägyptischen Baumwolle und hat glaubt immer noch, dass ihre Abenteuer noch nicht vorbei sind. Die Baumwolle wird in der Weltproduktion wieder erfolgreich sein, nicht nur wegen ihrer Länge, sondern auch durch ihre Weichheit.

      Ägypter aus Alexandria sagen oft, dass die erste Baumwollpflanze ein Geschenk des Nils war. Von dort ausgehend, erinnete ich mich an einen Satz von Herr Abaza -dem Chef von Modern Nile Cotton Company- : „Die Baumwolle liebt Frieden. Wenn die Baumwolle gut ist, geht die Welt ruhig und würdevoll.“


Ein Orsennas Fan



Voyage au pays du coton, Erik Orsenna

samedi 23 août 2014

Die Baumwolle in den USA

1) Essaie de mieux articuler les idées entre elles.
2) Tu aurais pu décrire les paysages de la production de coton au Texas.
3) Fais mieux apparaître les acteurs en jeu (pourquoi pas sous forme de schéma). 
4) Soigne encore plus la présentation des documents.  

          Meine zahlreichen Reisen bringen mich jetzt in die USA, um mich tiefer für die Baumwollkultur zu interessieren. Wir gebrauchen nämlich diese Pflanze unter unterschiedlichen Formen jeden Tag, aber kennen wir wirklich ihre Herkünfte, ihre Geschichte? 

 

          Vor allem wird die Baumwolle seit dem Ende des 18. Jahrhunderts angebaut, hauptsächlich in den südlichen Staaten (die so genannte „cotton belt“) für England als Rohstoff aus der Kolonie. Tatsächlich gab es damals wichtige Textilindustrien in Europa, z.B. in Frankreich (Lyon) oder England (Manchester). Mit der Erweiterung des Territoriums im 19. Jahrhundert befand sich die Produktion immer mehr im Westen, was heutzutage den neuen asiatischen Produktionsorten entspricht.


           Zusätzlich ist Texas der größte Produktionsstaat von Baumwolle in den USA, nach den Informationen des National Cotton Council (http://www.cotton.org/edu/faq/index.cfm) mit 5,5 Millionen Ballen für 2010-2012, wo ein Ballen  ca. 225kg wiegt.
 

         
Ich erinnere mich daran, als ich mit einem Bauern der Gegend redete. Um ihm zu schmeicheln, hatte ich behauptet: „Ach, der größte und beste Staat produziert am meisten !“, worauf er geantwortet hatte (mit einem starken amerikanischen Akzent) „Sacré Hubert, toujours le mot pour rire !“. Doch dieser Versuch, dessen Ziel  eigentlich war, mehr Informationen zu bekommen, endete mit einem „Kiss my ass“. Jedenfalls braucht man viel Wasser für die Baumwollelandwirtschaft, mit nämlich 5216L pro kg (Quelle: CNRS). Aus diesen Gründen gibt es befriedigende Kulturbedingungen in Texas für das „weiße Gold“. 

                                           Durschnittniederschläge in Texas, Quelle Wikimedia



          Trotz dieser zwar guten Bedingungen sind die amerikanischen Bauern die größten Benutzer von Pestiziden bzw. GMO, was Fragen für die Umwelt aufwirft,  


Das Ziel der GMO war eigentlich, keine Pestiziden mehr zu gebrauchen. Aber anstatt ihre Verwendung zu vermindern, werden sie immer mehr benutzt wegen ihrer Auswirkungen auf die Natur : zum Beispiel "Le coton Bt [ein GMO] est efficace contre une certaine chenille. Mais plusieurs dizaines de ravageurs peuvent attaquer le coton". Deswegen wird im Artikel behauptet . "Mais ils prennent conscience que l'empilement de ces solutions conduira à une augmentation des coûts."

Der Vorteil in den USA ist auch eine starke Mechanisierung der Arbeit, u.a in der Landwirtschaft.

 
Die Fortschritte im Bereich der Pestizide und GMO haben außerdem eine Steigerung der Produktion in der ganzen Welt erlaubt.

                                           Entwicklung der Weltproduktion, Quelle : ICAC 2006

Diese fast verdoppelte Produktion zwischen 1980 und 2004 löste dann eine Senkung der Preise aus.

                           Baumwollpreis 1970-2010, Quelle : FAO
 Das kann positiv für die Kunden sein, aber auch tödlich für arme Bauern. Die Regel des Stärksten gilt trotzdem immer, wenn es sich um den Handel handelt. 



          Jedoch gibt die amerikanische Regierung den Bauern viele Subventionen durch das „Farm Bill“, wo die große Lobby NCC die Interessen der Bauern bzw. der Industrie verteidigt, und diese Organisation wurde mehrmals (2003 beispielhaft) als die größte Lobby der USA gewählt. Diese Subventionen stiften zunächst Bauern an, Baumwolle anzubauen, während manche es ohne dieses Geld nicht machen würden, weil sie defizitär sind. Daraus können wir schließen, dass die Produktion und besonders die Exporte unterstützt werden, auch wenn die höchsten Produktionskosten sich in Amerika befinden. 

    Quelle : ICAC

                  Weltexporte von Baumwolle pro Anteil, Quelle USDA (2009)


                 
                                                                Weltexporteströme von Baumwolle


Zusammenfassend können wir den wichtigen Platz der USA für den Baumwollmarkt feststellen, dessen Preis in New-York (NASDAQ Börse) bestimmt wird. Jedoch ist China der wichtigste Hersteller und Verbraucher von Baumwolle und gewinnt Marktanteile, deshalb wird seine Politik in den nächsten Jahren die Richtung der Baumwollwirtschaft beeinflussen. (http://agritrade.cta.int/fr/Agriculture/Produits-de-base/Coton/Un-net-ralentissement-de-la-production-mondiale-de-coton-est-prevu)



Hubert Bonisseur De Labath